Die Suche
Der tiefe
Schlaf mich einst befiel.
Die große
Trauer mich darnieder warf.
Durch
Schluchten und durch dunkle Wälder
schritt ich
ohne Sinn und Ziel,
die Zeit stand
still.
Doch Ruhe fand
ich dennoch nicht.
Auf und über
hohe Berge,
sah ich den
Himmel nimmermehr.
Wo Menschenhand
die Erd’ berührte –
keine Freude,
kein Glück
und keines
Vogels Stimme,
die Stille die
den Tod bedeutet.
Die Wüstenöde
karg und kahl.
Kein Brunnen
der den Durst mir stillte.
Das Grün wurde
zu düsteren Grau –
so verblasste
auch des Firmamentes Blau…
Sag mir wer das
wohl verbrach.
Die Füße
schwer,
der Sinn, in
finsteren Gedanken.
Haltlos irrte
ich durch der Menschen Seelen,
wo ich kein
Licht und keine Hoffnung fand
-Niemandsland.
Irmgard
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